Schulinternes Curriculum Biologie
Das Schulinterne Curriculum wurde in Anlehnung an die neuen Kernlehrpläne erstellt. - vgl. www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/lehrplaene/upload/klp-bi-g... -
Im Folgenden werden die Inhalte und Schwerpunktsetzungen an unserer Schule den entsprechenden Jahrgangsstufen zugeordnet:
| Klassenstufe | Unterrichtsinhalte | Fachliche Kontexte und Besonderheiten (Methodenschulung, Exkursionen, ...) |
| 5 | Bauplan der Blütenpflanzen, Fortpflanzung, Entwicklung und Verbreitung bei Samenpflanzen, Pflanzenfamilien | Wir untersuchen Pflanzen: äußere Untersuchungen, Mikroskopie und Keimungswettbewerb |
| Angepasstsein von Tieren an verschiedene Lebensräume (Aspekt Ernährung, Fortbewegung, Sinnesleistung), Nutzpflanzen und Nutztiere | Tiere in heimatnahen und extremen Lebensräumen; Tiere als Sinnesspezialisten;Pflanzen und Tiere, die nützen; | |
| Bewegungssystem | Bewegung - Teamarbeit für den ganzen Körper | |
| Überblick Sinnesorgane, Aufbau und Funktion von Ohr/ Auge des Menschen | Erfahrungen mit allen Sinnen, Sicher im Straßenverkehr - Sinnesorgane helfen | |
| 6 | Ernährung und Verdauung | Lecker und gesund |
| Atmung und Blutkreislauf | Aktiv werden für ein gesundheitsbewusstes Leben | |
| Angepasstsein von Pflanzen an den Jahresrhythmus, Samenverbreitung; Wärmehaushalt und Überwinterung von Tieren, | Pflanzen und Tiere - Leben mit den Jahreszeiten | |
| Entwicklung exemplarischer Vertreter der Wirbeltierklassen und eines Vertreters der Gliedertiere, Unterscheidung zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen | Entwicklung von Wirbeltieren verschiedener Klassen - ein Vergleich ( äußere und innere Befruchtung ) | |
| Veränderungen in der Pubertät, Bau und Funktion der Geschlechtsorgane, Paarbindung, Geschlechtsverkehr, Empfängnis, Empfängnisverhütung, Schwangerschaft und Geburt, Entwicklung vom Säugetier zum Kleinkind | Sexualerziehung; Besuch von Experten: Für die Mädchen wird eine Frauenärztin der Organisation ÄGGF und für die Jungen ein Sozialpädagoge von Donum vitae eingeladen | |
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7 1. Halbjahr |
Erkundung und Beschreibung eines ausgewählten Biotops ( Produzenten, Konsumenten, Destruenten ), Nahrungsbeziehungen, Energiefluss, Veränderungen von Ökosystemen durch Eingriffe von Menschenhand | Der Wald oder der See - Lebensraum für Pflanzen und Tiere
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| Zellen, Zelltypen, Blattaufbau, Organisationsstufen ( Zelle, Gewebe, Organ, Organismus ); | Die Welt des Kleinen ( Mikroskopie ) | |
| Photosynthese; Moose - Unterschied zwischen Sporen- und Samenpflanzen | Experimentelle Untersuchungen | |
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8 2. Halbjahr |
Bakterien, Vieren, Parasiten ( Malaria ), Pilze, Immunsystem, Impfung, Allergie | Krankheitserreger erkennen und abwehren |
| Bau und Funktion eines Sinnesorgans ( Auge ), des Nervensystems mit ZNS, Muskeln im Zusammenhang mit dem Reiz, Reflexe, Reizreaktionsschema; Sucht- und Drogenprophylaxe | Signale: senden, empfangen und verarbeiten;Sucht- und Drogenprävention in Zusammenarbeit mit einer Beratungsstelle | |
| Stoffwechsel, Stofftransport und Energieumsatz beim Menschen im Überblick, Blut, Blutgruppen | Energieaufnahme und -umsatz beim Menschen | |
| 9 | Regulation durch Hormone, Regelkreis | Nicht zu viel, nicht zu wenig: Zucker im Blut |
| Regulation durch Hormone; Mensch und Partnerschaft; Bau und Funktion von Geschlechtsorganen; Familienplanung und Empfängnisverhütung; HIV | Sexualerziehung | |
| Fortpflanzung und Entwicklung (Befruchtung, Embryonalentwicklung, Geburt, Tod), Anwendung moderner medizintechnischer Verfahren, Bau und Funktion der Niere als Transplantionsorgan | Embryonen und Embryonenschutzgesetz;Organspender werden? | |
| Dominant/ rezessive/ kodominante Vererbung, Erbanlagen, Chromosomen, Genotypische Geschlechtsbestimmung, Veränderung des Erbgutes | Vererbung - Planung oder Zufall?Gene - Puzzle des Lebens;Genetische Familienberatung | |
| Evolutionäre Entwicklung: Erdzeitalter, Datierung, Stammesentwicklung der Wirbeltiere und des Menschen, Evolutionsmechanismen | Fossilien auf der Spur;Lebewesen und Lebensräume - dauernd in Veränderung |
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Stufe 11 | ||
| Fachinhalte | Lernen im Kontext | Methoden und Kompetenzen |
| Zelle, Gewebe, Organismus, Aufbau des EM, Zellzyklus, Mitose; Zell- und Gewebedifferenzierung mit ökologischen Bezügen; Struktur-Eigenschaftsbeziehungen von Bau- und Inhaltsstoffen; Molekulare Grundlagen, Kompartimentierung, Transportvorgänge an MembranenMolekularer Bau und Funktion der Enzyme, Biokatalyse; Betriebsstoffwechsel und Energieumsatz, Zellatmung;Reaktionsorte und Ablauf der Photosynthese, Nutzung der Lichtenergie zum Stoffaufbau |
Die Lebensfähigkeit einer Zelle; Herstellung körpereigener Stoffe; Alternativthemen können frei gewählt werden. |
Lichtmikroskop, EM, Auswertung mikroskopischer Präparate/ Bilder;Modellvorstellungen ( z.B. Transport durch Membranen ); Planung und Durchführung von Versuchen; Chromatographie Mögliche Schwerpunktvorhaben: Farbigkeit der Pflanzenwelt; Enzyme und Stoffwechsel; Andere Schwerpunktvorhaben sind möglich. |
| Stufe 12.1 Genetische und entwicklungsbiologische Grundlagen von Lebensprozessen | ||
| Fachinhalte | Lernen im Kontext | Methoden und Kompetenzen |
| Chromosomen, Meiose, Rekombination, crossing over;Stammbaumanalyse; Struktur und Replikation der DNA, Genetischer Code, Proteinbiosynthese bei Pro- und Eukaryoten, Mutationen, Regulation der Genaktivität; Verfahrensweise und Problematik der Gentechnik; Ontogenese |
Krebs als Fehldifferenzierung Humangenetische Beratung; Einsatz der Gentechnik in der Tierzucht; Alternativthemen können frei gewählt werden. |
Erstellung und Umgang mit Modellen; PCR; Molekularbiologische Untersuchungen im Schülerlabor Mögliche Schwerpunktvorhaben: Genreparatur; Ein monogener Gendefekt; Andere Schwerpunktvorhaben sind möglich. |
| Stufe 12.2 Ökologische Verflechtungen und nachhaltige Nutzung | ||
| Fachinhalte | Lernen im Kontext | Methoden und Kompetenzen |
| Abiotische Faktoren, Habitatfaktoren; Toleranzbereiche;Ökologische Nische; Intra- und interspezifische Beziehungen; Stoff- und Energiefluss; Nutzung und Erhaltung von Ökosystemen |
Gewässergüte; Sozialer Stress; Alternativthemen können frei gewählt werden. |
Messen und Darstellen abiotischer Faktoren; Bestimmen und Erfassen von Organismengruppen; Auswertungen und Fehlerdiskussion; Ableitung ökologischer Regeln; Erkennen von Konflikten zwischen Nutzung und Schutzansprüchen; Abwägen von Lösungsstrategien; 1 öklogische Exkursion ( für LK über Bistum Aachen ) Mögliche Schwerpunktvorhaben: Naturnaher Waldbau; Der Stadtteich; Andere Schwerpunktvorhaben sind möglich. |
| Stufe 13.1 Steuerungs- und Regulationsmechanismen im Organismus - Wahlbeispiel Neuronale Verarbeitung, Sinne und Wahrnehmung | ||
| Fachinhalte | Lernen im Kontext | Methoden und Kompetenzen |
| Bau und Funktion des Neurons; Erregungsentstehung und -leitung; Wirkung von Drogen und Medikamenten; Reflexe und motorische Koordination; Bau und Funktion eines Sinnesorgans; Verarbeitung von Sinnesreizungen im NS; Bau des ZNS; Wahrnehmung und Bewusstsein; Gedächtnis und Lernen |
Sucht- und Drogenprophylaxe; Reflexkontrolle in der Medizin; Lernstrategien; Alternativthemen können frei gewählt werden. |
Modellexperimente zur Potentialbildung; Physiologische Experimente zu einem Sinnesorgan; Versuche zum Lernverhalten Mögliche Schwerpunktvorhaben: Denken, Lernen und Vergessen; Strategien der Werbung; Andere Schwerpunktvorhaben sind möglich. |
| Stufe 13.2 Evolution der Vielfalt des Lebens in Struktur und Verhalten | ||
| Fachinhalte | Lernen im Kontext | Methoden und Kompetenzen |
| Genotypische Variabilität von Populationen; Phänotypische Variationen in und zwischen Populationen; Selektion und Anpassungsprozesse; Kosten-Nutzen-Prinzip bei der Konkurrenz um Ressourcen; Fortpflanzungsstrategien; Paarungssysteme; Separation, Rassenbildung, Isolationsmechanismen; Adaptive Radiation; Rezente Organismen; Paläontologische Hinweise; Phylogenetischer Stammbaum, Progressionsreihen; Erklärungsmodelle für Evolution; Evolution des Menschen |
Züchtung von Pflanzen; Aggression, Imponierverhalten Schöpfungsglaube; Alternativthemen können frei gewählt werden. |
Simulation von Selektionsprozessen; Verhaltensbeobachtungen und Erstellen eines Ethogramms; Auswertung von Fachliteratur; Fallanalyse für Evolutionsgeschehen; Anwenden von Homologiekriterien; Beurteilung von Ergebnissen verschiedener Analysenmethoden; Theoriebildung auf der Basis von Einzelphänomenen Mögliche Schwerpunktvorhaben: Trends in der Primatenevolution; Andere Schwerpunktvorhaben sind möglich. |
Zentrale Abiturprüfungen in der gymnasialen Oberstufe für das Fach BiologieIn Nordrhein-Westfalen finden die Abschlussprüfungen für die Sekundarstufe II mit zentralen schriftlichen Prüfungsaufgaben statt. Sie werden in allen schriftlichen Prüfungsfächern durchgeführt und knüpfen an die verbindlichen Vorgaben der aktuellen Lehrpläne für die gymnasiale Oberstufe an. Inhaltlich und thematisch beziehen sich die Prüfungsaufgaben auf den Rahmen der jetzt gültigen Lehrpläne. Grundlage der Abiturprüfung ist der Unterricht in der Qualifikationsphase in den Jahrgangsstufen 12 und 13. Die Schulen sind über die inhaltlichen Voraussetzungen für die zentralen Prüfungsaufgaben informiert worden. Genaue Vorgaben, fachliche Hinweise und weitere Informationen findet man unter folgendem Link: http://www.standardsicherung.schulministerium.nrw.de/abitur-gost/fach.php?fach=6 | ||
