Schulischer Wettbewerb und Konzert im neuen Format: Der Moltke –Musikwettbewerb 2019
erstellt: 27.01.2020

Schulkonzerte sind eigentlich etwas Normales im Alltag einer Schule. Wenn jedoch das Programm von unterschiedlichsten Schülerinnen und Schülern mit ihren Instrumenten und musikalischen Spitzenleistungen geprägt ist, verlässt es die Alltäglichkeit und wird zum Besonderen.

Davon konnten sich am vergangenen Mittwoch/ vor kurzem die Besucherinnen und Besucher des Preisträgerkonzertes des schulinternen Musikwettbewerbs im Gymnasium am Moltkeplatz umfänglich überzeugen.

Besagter schulinterner Musikwettbewerb wurde von der Fachschaft Musik dieser Schule in diesem Jahr erstmalig ins Leben gerufen, um unterschiedlichsten musikalischen Talenten in der Schülerschaft Raum zu geben, ihr Können in der Schule zu zeigen und damit auch das Kulturleben am „Moltke“ eindrucksvoll zu bereichern. Dementsprechend ist diese Veranstaltung auch nicht als ein zweites „Jugend musiziert“ zu verstehen.

Nach einer vorangegangenen Vorauswahl spielten 11 Schülerinnen und Schüler aller Stufen im abschließenden Konzert um erste, zweite und dritte Preise. Die Ergebnisse waren beachtlich, was die musikalische Breite und auch qualitative Höhe betraf: Femi Pfannholzer und Elia Elles aus der Unterstufe sangen Solo und begleiteten sich selbst auf dem Klavier bzw. auf der Gitarre. Innerhalb der „Holzbläserfraktion“ waren reizvolle Beiträge von Saxophon (Jule Schröther), Oboe (Justus de Gruyter) und Klarinette (Charlotte Friedmann) vertreten. Auf pianistisch hohem Niveau zeigten sich Gabriela und Rebecca Tenzer in ihren Stücken am Flügel.  Ebenso gelungen musizierte Clemens Bouverie auf seiner Gitarre. Julius Friedmann konnte den Saal mit seinen inspiriert und technisch sehr anspruchsvoll gespielten Jazz-Klavier-Kompositionen regelrecht „rocken“.

Unbestrittener Höhepunkt war jedoch der Auftritt des Fünftklässlers Berat Simsek mit seiner Violine, der das Publikum zunächst mit seiner Solo-Sarabande aus Bachs 2. Partita in Bann zog, ehe er mit Klavierbegleitung den ersten Satz aus Max Bruchs Violinen-Konzert g-Moll auf höchstem technischen wie musikalischen Level musizierte.

Schulleiter Dr. Udo Rademacher brachte am Ende bei der Preisverleihung seine große Anerkennung und Freude über die gezeigten Leistungen zum Ausdruck und freute sich zusammen mit der Fachschaft Musik auf die Fortsetzung des Projekts im kommenden Jahr.

Gerald Joswowitz

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