Recht um Recht und Brief um Brief
Menschenrechte sind die Basis des Zusammenlebens. Oder zumindest sollten sie das sein, denn nicht in jedem Land ist das Leben eines Menschen in solch einem Ausmaß geschützt, wie hier in Deutschland und in der gesamten EU. Einzelpersonen und Gruppierungen müssen für selbstverständliche Rechte kämpfen und werden dafür sowie für die Überschreitung menschenunwürdiger Gesetze verhaftet, gefoltert oder sogar ermordet. Das Blicken über die eigenen Landesgrenzen hinaus ist heutzutage wichtiger denn je und um für die Einhaltung der grundlegenden Menschenrechte wie die Meinungsfreiheit, das Recht auf Sicherheit oder auf Bildung zu sorgen, hat sich die Organisation „Amnesty International“ auch dieses Jahr wieder mächtig ins Zeug gelegt.
Poster, Dokumentationen und Berichterstattungen verschiedener Menschenrechtsverletzungen weltweit wurden vom extra angereisten Amnesty-Bus am 12. Dezember 2025 ausgestellt und es bestand für die Schüler:innen des Moltke-Gymnasiums die Möglichkeit, vorgedruckte Briefe zu unterschreiben, welche an die Regierung des betroffenen Landes gerichtet sind und Gerechtigkeit für ein Individuum oder eine organisierte Gruppe fordern. Das Ziel ist Quantität über Qualität, um in überwältigender Zahl die Einhaltung von Menschenrechten zu verlangen und für grundlegende Gerechtigkeit zu sorgen. Bereits zuvor war in den Religions- und Philosophiekursen unserer Schule im Zuge dieses Briefmarathons zu den Hintergründen der Inhaftierungen recherchiert worden, wobei teils erdrückende Erkenntnisse ans Licht kamen.
Auch in diesem Jahr waren die Fälle vielseitig und insgesamt konnten 2000 Briefe allein von unserer Schule verschickt werden. Zusätzlich war es möglich, individuelle Postkarten an zu Unrecht Inhaftierte oder die betroffenen Familien zu senden, in denen man ihnen Mut macht und ausdrückt, dass sie nicht allein sind. Bereits in früheren Aktionen konnte Amnesty seine Ziele erreichen und mehrere Gefangene freibekommen. Jedes Jahr freuen wir uns bei dieser Mission mitzuwirken!
Ein großer Dank gilt allen Beteiligen und den eifrigen Briefeschreiber:innen!
Ein Artikel von Theresa Williams und Annabel Walpurger (beide EF, Moltke-Redaktion)
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